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BLACKY
21.12.1993 - 12.2.2008
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Meine Frau Elke brachte Blacky, einen Münsterländer-Labrador-Mischling vom nieder- rheinischen Bauernhof, als Welpe zu ihren (also meinen Schwieger-)Eltern in die tiefste Eifel. Hier verbrachte er zwölfeinhalb wunderschöne Jahre, und vollkommen unerwartet überlebte er sein Frauchen und Herrchen, die überraschend starben. Im August 2006 landete er bei Elke und mir nah am Ruhrtal und nahm uns beide als neue Pflegeeltern an. Deswegen waren wir auch immer “Mama und Papa” für ihn - so kannte und verstand er uns.
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Ich selbst lernte Blacky in der Eifel kennen, als er gerade neun geworden war. Dieses Alter merkte man ihm - von der charakteristischen silbernen Schnute (über die ich im übrigen mittlerweile selber verfüge) mal abgesehen, nicht an. Er hatte Power, und auf ausgedehnten Wanderungen durch die Eifel freundeten wir uns an. Daraus wurde später tiefe Zuneigung und große Liebe. Man spürte Blacky diese Liebe immer an; Nach dem Verlust des ersten Zuhauses machte er ohne uns keinen Schritt mehr. Mit fast 13 Jahren fing er bei und mit uns neu an, und wir zeigten ihm die Welt jenseits der Eifel. Zwei weite Provence-Reisen führten ihn bis auf den Mont Ventoux, in die Dentelles de Montmirail, an den Gorges du Verdon und bis nach Draguignan. Zweimal, zuletzt in seinem letzten Sommerurlaub, stiefelte er durch den Hochschwarz- wald. Und überall lernte er nette Tierärzte kennen... denn genau wie menschliche Opas war er immer wieder auf ärztliche Hilfe angewiesen - bis ihm nicht mehr geholfen werden konnte.
Im Februar 2008 traten plötzlich gravierende Symptome auf, die einen Gehirntumor befürchten ließen. Es ließ sich nicht mehr vermeiden, ihn vor einem ganz schrecklichen, bitteren Ende bewahren zu müssen. Der Tag, an dem wir dies durchmachen mußten, war so grausam, daß ich mir hier jede genaue Schilderung erspare. Es war für mich ein Todestag im wahrsten Sinne.
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Seine letzte Station, unser neues Haus im Münsterland, erreichte Blacky glücklicherweise noch, lernte seinen neuen Garten kennen und neue Spazierwege. Ein langes, erfülltes und glückliches Leben, das leider vielen Tieren vorenthalten ist, fand einen schönen Abschluß.
Blacky hatte ein wunderbar freundliches und liebes Wesen. Aggressionen waren ihm völlig fremd, sowohl gegenüber Menschen, und dies sogar auch in Streßsituationen, als auch anderen Hunden gegenüber. Und von denen bekam er, weil er so lieb und harmlos war, gerne mal was drauf. Er zeigte sich davon unbeeindruckt, blieb stets friedlich und die Ruhe selbst. Er war sehr verschmust und kuschelig... und außerdem ein hervorragender Bettler, Heuler und Sänger, wenn es darum ging, seinen Willen durchzusetzen (oder es zumindest zu versuchen).
Die Geschichten und Anekdoten über Blacky füllen Bände, und noch heute erzählen wir uns fast täglich von unseren Erinnerungen. Und genau das ist es, worin er weiter fortlebt. Er war ein wundervolles Wesen, das vieles bewirkt und uns immer wieder verzaubert hat. Danke lieber Blacky, daß wir Dich haben durften.
Bilder aus Blacky’s Leben
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